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Das ITML-FORUM 2012 skizziert den Arbeitsplatz der Zukunft
Effiziente Geschäftsprozesse mit Mobility, Analytics, Smart Client und Co.
Enterprise Mobility, Business Analytics, Cloud Business und der ITML > Smart Business Client als innovative Oberfläche für SAP ERP und die ITML > Solutions: Diese IT-Trends wie auch spannende Fachvorträge von Kunden standen im Mittelpunkt des 13. ITML FORUMs des SAP-Systemhauses ITML GmbH.
„Die Ära des Arbeitsplatzes, wie wir ihn kennen, neigt sich dem Ende zu“, sagte Stefan Eller, Geschäftsführer beim SAP-Systemhaus ITML GmbH, in seinem Vortrag zum Arbeitsplatz der Zukunft auf dem diesjährigen ITML FORUM. Für Fachanwender in Unternehmen werde der unkomplizierte Zugriff auf zentrale Geschäftsanwendungen über eine intuitive Bedienoberfläche künftig zu einem geschäftskritischen Faktor – ob per Desktop-PC, Smartphone, Tablet oder Laptop. Vielfältige Möglichkeiten dazu biete das neue Windows-8-Betriebssystem von Microsoft. Der zweitägige Kongress fand am 17. und 18. Oktober 2012 unter dem Motto „IT-Innovationen. Natürlich mit ITML“ im Parkhotel Stuttgart statt. Teilgenommen haben rund 100 Geschäftsführer und IT-Leiter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Wirtschaftliche Vorteile durch mobile Prozesse
Mit mobilen Applikationen (Apps) von SAP und Partnern könnten Fachanwender und Manager bestehende Prozesse mobil einfach weiternutzen, griff Dr. Alexander Arnold, Leiter des Center of Excellence Mobility DACH bei SAP, die Vorlage auf. Dadurch ließen sich zum Beispiel Bestellanforderungen, Service- und Instandhaltungsarbeiten oder die Dialogannahme beim Autohändler vereinfachen und straffen. Auch die Unternehmenssteuerung werde effizienter, wenn das Management selbst von unterwegs jederzeit weiß, wie die Aufträge laufen oder der Cashflow sich entwickelt.
SAP und die SAP-Partner böten ein Portfolio mobiler Anwendungen für alle Arten von mobilen Endgeräten und Plattformen, das sukzessive erweitert wird. An diesem Punkt hakten die ITML-Geschäftsführer Willy Krießler und Tobias Wahner ein. Sie zeigten unter dem Stichwort „Quo vadis SAP?“ verschiedene technische Möglichkeiten zum Aufbau mobiler Geschäftsprozesse unter SAP, wobei die Mobility-Experten der ITML Kunden effektiv beim Aufbau einer durchgängigen und individuellen Mobilstrategie unterstützen. Das schließt den kostengünstigen Betrieb und das Management mobiler Endgeräte und Apps durch ITML als „Mobility-as-a-Service“ ein.
Im Dialog griffen die beiden ITML-Geschäftsführer mit den Themenbereichen „Business Analytics“, „In-Memory-Computing“ und „Cloud Business“ weitere IT-Trends auf. Zudem informierten sie die Veranstaltungsteilnehmer über neue Funktionen und Services des aktuellen Enhancement Package 6 für SAP ERP und den Schnelleinstieg in die Optimierung von Geschäftsprozessen mit SAP Rapid Deployment Solutions (SAP RDS) zum Festpreis.
Strategische Erfolgsfaktoren Analytics und In-Memory
Speziell der Einsatz innovativer und leistungsstarker Business-Intelligence-(BI)-Technologien und Dashboards für die Datenauswertung und das Reporting, wie sie SAP BusinessObjects 4.0 bereitstellt, werde für Unternehmen immer mehr zum strategischen Erfolgsfaktor. Leistungsfähige Frontend-Tools liefern zuverlässige und optisch ansprechend visualisierte Informationen für schnelle und fundierte Entscheidungen – ob am Arbeitsplatz oder auf einem Mobilgerät. Firmen, die noch keine BI-Lösung einsetzen, bietet ITML mit SAP-basierten BI-Cockpit-Lösungen „out of the box“ einen schnellen und preiswerten Einstieg in die BI-Welt.
Willy Krießler und Tobias Wahner zeigten zudem auf, wie Unternehmen bei Datenanalysen den Turbo zünden können, indem sie ihre Business-Warehouse-Lösung von SAP auf die In-Memory-Appliance SAP HANA portieren. Abfragen laufen dann im Schnitt 100- bis 1.000-mal schneller. Wenn in Zukunft die Lösungen der SAP Business Suite direkt auf der In-Memory-Plattform von SAP HANA betrieben werden könnten, würde das auch die transaktionale Datenverarbeitung extrem beschleunigen.
Last but not least erhielten die Kongressteilnehmer noch einen Einblick in die Cloud-Strategie von SAP. Die verstärkte Nutzung von Cloud-Services in Verbindung mit modernen Consumer-Technologien und mobilen Apps für Businesszwecke wird sowohl die IT-Infrastrukturen in Unternehmen wie auch die Arbeitsweise der Fachanwender massiv verändern.
Smart Client für den Arbeitsplatz der Zukunft
Doch wie sieht der „Arbeitsplatz der Zukunft“ aus? Im Idealfall werden die Daten aus SAP ERP, den ITML > Solutions, sonstigen Geschäftslösungen, Groupware oder Cloud-Diensten und Office-Anwendungen prozessorientiert und rollenbasiert auf einem personalisierbaren User-Interface zusammengeführt und nebeneinander genutzt, so Stefan Eller. Eine Smart-Client-Anwendung wie der ITML > Smart Business Client, der stationär am Desktop online wie auch offline von den Anwendern genutzt oder als HTML5-Edition auf mobilen Endgeräten eingesetzt werden kann, eignet sich dafür am besten.
Welche Vorteile ein Smart Client in der betrieblichen Praxis bringt, belegt die SGL Group. Der international führende Graphit-Hersteller hat seine Bedarfs- und Materialplanung mit der Anwendung „Net Demand“, die auf dem ITML > Smart Business Client basiert und in SAP ERP integriert ist, in einem einzigen User-Interface gebündelt. Wie diese Abläufe dadurch werksübergreifend durchgängig, transparent und sehr effizient gesteuert werden, zeigten Matthias Planz, Manager CRM and Planning Processes, und Jörg Bowe, Manager Produktion Corporate Business Systems bei der SGL Group.
SAP mittelstandsgerecht einführen
Spannende Fachvorträge gab es auch von anderen ITML-Kunden. So erläuterte Andreas Bohlmann, Head of Project and Order Center beim Lichttechnikspezialisten ERCO Leuchten aus Lüdenscheid, die Vorzüge eines ganzheitlichen Supply-Chain-Modells. Sein Unternehmen hat auf der Basis von SAP und mit ITML > Solutions eine vorausschauende Absatzplanung mit automatisierten Prognosen etabliert und so die Lagerbestände optimiert und die Liefertreue verbessert.
Dirk Martin, Leiter Controlling bei der HugoHäffner Gruppe, einem international tätigen Distributor chemischer Rohstoffe, referierte darüber, wie sein Unternehmen mit einer voreingestellten SAP-Business-All-in-One-Lösung von einer schlanken ERP-Einführung profitiert. Spezielle gesetzliche Anforderungen, etwa zur Stoffmengenverfolgung im Rahmen der EU-Verordnung REACH, ließen sich durch Erweiterungen im SAP-Standard realisieren.
Mehr in Bildung investieren
Ein Höhepunkt der Veranstaltung war der Vortrag von Wolfgang Clement, ehemaliger Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, der eine rege Diskussion entfachte. Der Journalist und Manager warnte, dass Deutschland in Zeiten wirtschaftlicher und politischer Veränderungen und Umbrüche im internationalen Wettbewerb nur durch Innovationen seine führende Stellung verteidigen könne. Bildung und Ausbildung seien hier zentrale Faktoren und durch die Politik nach Kräften zu fördern. Zugleich gewinne durch den demografischen Wandel das Wissen und die Erfahrung älterer Arbeitnehmer an Bedeutung.
Zwischen den einzelnen Vorträgen konnten sich die Kongressteilnehmer an Messeständen in Live-Präsentationen informieren, wie sie durchgängig IT-gestützte Prozessketten zu Kunden, Lieferanten oder im Servicebereich in Verbindung mit einer smarten Bedienoberfläche aufbauen können. Möglich ist dies durch eine Kombination von SAP ERP mit ITML > CRM, ITML > SRM und ITML > CSM und dem ITML > Smart Business Client als User-Interface. Parallel dazu präsentierten die ITML-Partner akquinet HKS business technologies GmbH, Motorola Solutions, die treorbis GmbH, die TTS GmbH und die Uniserv GmbH ihre Lösungen und IT-Dienstleistungen.
Wie immer bot das ITML FORUM den teilnehmenden Kunden, Interessenten und Partnern auch eine Plattform zum persönlichen Erfahrungs- und Informationsaustausch. Dazu trug nicht zuletzt das stilvolle Ambiente bei und ein gemeinschaftliches Live-Cooking und Dinner mit dem bekannten TV-Showkoch und „Genussnomaden“ Stefan Wiertz.
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